Eine Möglichkeit, ein Getting Things Done System einzurichten, ist es, ein „Papiersystem“ zu benutzen. Ich empfehle dies im Gegensatz zu Software insbesondere für Menschen, die gerne mit Papier arbeiten und die Haptik einer solchen Arbeitsweise schätzen. Um ein Getting Things Done Papiersystem aufzusetzen, ist erst einmal nicht viel mehr nötig als mehrere Blätter Papier und eine wie auch immer geartete Form, um die verschiedenen Listen beieinander zu halten. So ergibt sich dann in Summe ein GTD-Papiersystem. Die einfachste Lösung ist ein Collegeblock im bevorzugten Format, bei dem man einfach alte Seiten nach der Erledigung einfach entfernt.
Meine Materialempfehlung!

Wenn das System etwas schicker aussehen soll als ein Collegeblock, arbeite ich sehr gerne mit dem ARC System von Staples in A5*, da dieses sowohl flexibel anpassbar ist als auch vom Material her bereits in der Basisvariante angenehm zu nutzen ist. Zudem ist es handlich, aber natürlich gibt es das System auch in A4. Auch preislich ist dieses System recht günstig, erlaubt jedoch auch den Wechsel auf hochwertigere Einbände, um die Optik noch einmal zu verbessern.
Ich persönlich arbeite, wenn ich mit Papier arbeite, gerne mit kariertem Papier, aber auch hier ist das System flexibel. Man kann Blätter verschiedener Musterung kaufen, und mit einem passenden, am Markt verfügbaren Locher mit Sonderlochung lässt sich auch kostengünstig jede andere noch so ausgefallene Art von Papier verwenden. Mit den zugehörigen Reitern lassen sich die Kontexte und die Projekte problemlos abtrennen; zusätzlich gibt es auch noch Sondereinsätze, um z.B. Visitenkarten oder Ausdrucke im Papierplaner aufzubewahren. Ebensogut kann man ein Papiersystem natürlich auch mit einem einfachen Ringbuch und Trennblättern abbilden.
Wie setzt man ein Papiersystem auf?
Wie bereits oben angesprochen, kann man ein System, das auf Papier basiert, sehr einfach umsetzen. Man braucht:
- Papierplaner/Ringbuch
- beschriftbare Trennblätter, um gezielt die Listen einzelner Kontexte bzw. die Projekteliste zu finden
- idealerweise einen Labeldrucker, damit das System einen optisch ansprechenden Eindruck macht
- einen Stift, mit dem Du gerne schreibst
Ich empfehle die folgende Aufteilung:
- vor dem ersten Trennblatt: Posteingang/Notizen
- nach dem ersten Trennblatt: Projekteliste
- durch weitere Trennblätter getrennt:
- die wichtigsten, für Dich relevanten Kontexte
- Referenzmaterial
(Details für komplettes, ausführliches Referenzablagesystem für Papier findest Du hier) - Someday/Maybe- bzw. Eines-Tages/Vielleicht-Listen

Auf der offiziellen Seite von Getting Things Done kann man auch einen passenden Implementierungs-Leitfaden für $10 auf Englisch herunterladen. Wenn Du lieber Unterstützung auf Deutsch haben möchtest, kannst Du Dich gerne an mich wenden.
Weitere Hilfe
Falls Du noch nicht viel über Getting Things Done weißt, findest Du hier eine Zusammenfassung der Methode. Dort findest Du zu jeder Phase des GTD-Workflows bzw. jedem Arbeitsschritt von GTD auch Detailinformationen.
Wenn Du persönliche und individuelle Hilfe zur Implementierung von Getting Things Done (GTD) auf Papier brauchst, buche Dir gerne völlig unverbindlich ein kurzes Telefonat von 15 Minuten mit mir über meine Buchungsseite oder schreibe mir eine E-Mail.
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