Allergien sind um diese Jahreszeit für viele Menschen ein Problem – leider auch für mich. Wie stark ich die Pollen bemerke, ändert sich interessanterweise von Jahr zu Jahr. Dieses Jahr habe ich mal wieder stärkere Beschwerden.

Lustigerweise war mir schon vor der Pandemie bei Reisen in Japan aufgefallen, dass sehr viele Menschen dort die FFP2-Masken tragen, die wir in Deutschland erst im Rahmen der Pandemie im Alltag kennengelernt haben. Auf Rückfrage bei einem befreundeten Japaner habe ich dann erfahren, dass diese Masken von Japanern auch genutzt werden, um sich gegen Allergien durch Pollen zu schützen. Daher habe ich mich dieses Jahr – erst einmal – gegen Medikamente und für Masken entschieden. Sachlich spricht aber bei aktuellen Antihistaminika wohl wenig gegen die Nutzung. Mit Masken sieht zwar komisch aus, aber es hilft auch!
Warum hilft eine Maske gegen Pollenallergien?
Die unangenehmste Folge von Allergien ist im Alltag das Niesen, da dieses oft nicht kontrollierbar ist. Was passiert da eigentlich?
- In der Luft sind Pollen, die sich von Bäumen und Gräsern lösen.
- Die Pollen schweben unsichtbar in der Luft, insbesondere draußen.
- Atmen wir die Pollen ein, lagern sich diese auf den Schleimhäuten ab und geben Proteine ab.
- Das Immunsystem stuft bei Allergikern diese Proteine als Gefahr ein und löst den Niesreiz aus.
Die Sache mit der FFP2-Maske setzt bei Schritt 3 an: Was wir nicht einatmen, kann nicht zu einem Niesreiz führen. Die Allergien sind also „abgestellt“. Insbesondere draußen kann es also in Zeiten hoher Pollendichte in der Luft helfen, eine Maske zu tragen. Dadurch kommen weniger Pollen in die Nase und wir niesen weniger.
Pollen sind deutlich größer als die Viren, für deren Abwehr die FFP2-Masken eigentlich gedacht sind – daher kommt schlicht nichts durch.
Innen: Maske sicher aufbewahren oder entsorgen!
Wenn man nun „sicher“ und von Allergien ungestört mit der Maske daheim ankommt, muss man bedenken, dass die Außenseite der Maske nun natürlich viele Pollen aufgenommen hat. Es ist also eine gute Idee, die Maske NICHT in der Wohnung auszuschütteln. Ich habe mir eine 50er-Packung* bestellt und werfe die benutzte Maske einfach weg, wenn ich heimkomme. Alternativ könnte man sie in eine Tüte packen, aber auch da besteht natürlich die Gefahr, dass man die Pollen verteilt bzw. sogar in den Innenbereich der Maske bringt.
Innen: Luftreiniger gegen Allergien

Auch eine Sache, die ich seit der Pandemie kenne, sind Luftreiniger. Und was ich damals nicht wusste: Die filtern auch Allergene aus der Luft! Ist also gerade Pollen-Zeit und ich merke in der Wohnung daheim etwas von meinen Symptomen, werfe ich meinen Luftfilter von damals an und bin innerhalb kurzer Zeit wieder symptomfrei. So ist es gerade geschehen, als ich wohl die Tür im Schlafzimmer zu lange offen hatte. Da hat wohl im Rest der Wohnung jemand gelüftet… 😅 Luftreiniger funktionieren natürlich auch bei anderen Allergenen wie Hausstaub oder Tierhaaren. Und, spannend, wenn mal etwas anbrennt: auch Gerüche werden ausgefiltert!
Konkrete Erfahrungen habe ich mit dem Philips Series 2000i* für bis zu 63 qm. Den kann man auch bequem per App bzw. über die Smarthome-Umgebung bedienen. Inzwischen können das aber sicher auch viele andere günstigere und kleinere Geräte.
Eine weitere Sache, die ich noch nicht installiert habe, ist ein Pollenfilter für das Fenster. Denn monatelang nur bei Regen zu lüften ist vielleicht keine so gute Idee. Bei meiner Suche habe ich mich für das tesa Pollenschutzgitter* entschieden, das man problemlos montieren und demontieren kann, sobald man die mitgelieferten Haftstreifen installiert hat. Sobald ich es angebracht habe, werde ich ein paar Sätze dazu ergänzen.
Wenn Allergien die Augen reizen: komischer aussehen? 🤷🏻
Letzte Woche hatte ich durch meine Allergien auch starke Probleme mit meinen Augen; ein starkes Jucken und Brennen. Da ich Brillenträger bin, habe ich auf Basis der Masken-Sache überlegt, was ein Äquivalent für die Augen wäre: Klar, eine Labor-Überbrille*! Die gibt es günstig auf Amazon, also habe ich sie gleich bestellt und getestet.

Und ja, es hilft: Kurz nachdem ich die Brille aufgesetzt habe, hat das Jucken deutlich nachgelassen. Was nicht an die Augen kommt, juckt auch nicht. Gerade eine normale Brille verschlimmert übrigens die Situation eher, weil zwischen Brille und Augen Pollen „eingefangen“ werden können.
* Dies ist ein Amazon Affiliate-Link. Ihn zu benutzen, macht für Dich keinen Unterschied, aber ich bekomme eine Provision als Bezahlung für die Empfehlung.
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