Die Königin des Aufräumens ist natürlich Marie Kondo, aber über die Jahre habe ich aus verschiedenen Quellen diverse Tipps und Tricks zum Aufräumen gesammelt. Wie man extrem verwüstete Kinderzimmer aufräumt, habe ich in einem separaten Artikel beschrieben.
Der „Nicht im richtigen Zimmer“-Behälter
Ein wunderbar einfacher Hack, um die Zimmer in der Wohnung aufgeräumt zu halten, ist es, alles, was nicht ins Zimmer gehört, in einem Behälter zu sammeln. Das kann ein Korb, eine Kiste oder ein Pappkarton sein:
- Idealerweise steht in jedem Zimmer, das regelmäßig unordentlich wird, ein Behälter.
- Wenn zwischendurch aufgeräumt wird, werden die Dinge, die nicht im richtigen Zimmer sind, in diesen Behälter gelegt.
- Gelegentlich räumt man alles, was in der Kiste ist, in die richtigen Zimmer.
Ein Auslöser für das „richtige“ Aufräumen kann es zum Beispiel sein, dass man etwas sucht – in der Regel befindet sich das gesuchte Ding nämlich in einem der Behälter. Und wenn man den Behälter dann sowieso schon in der Hand hat, kann man ihn auch gleich komplett aufräumen. In der Regel geht das dann auch recht fix, wenn alles einen festen Ort hat.
Immer etwas mitnehmen
Dieser Hack lässt sich wunderbar mit dem „Nicht im richtigen Zimmer“-Behälter kombinieren. Bei diesem Hack nehmen wir einfach jedes Mal, wenn wir ein Zimmer verlassen, etwas mit,
- das nicht in das Zimmer gehört, das wir verlassen.
- das in das Zimmer gehört, in das wir gehen.
Auf diese Weise nutzen wir den Weg, den wir sowieso in der Wohnung machen, dazu, „nebenbei“ aufzuräumen. Ich lagere z.um Beispiel Dinge, die ich neu mit in die Wohnung bringe, manchmal einfach am Eingang zwischen. Laufe ich dann später in die Küche, nehme ich meinen leeren To-Go-Kaffeebecher gleich mit.
Beschriftete Behälter!
Als Trainer und Coach für die Selbstmanagement-Methode Getting Things Done liebe ich wie jeder GTDer mein Beschriftungsgerät bzw. meinen Label Maker*. Meine größte Empfehlung ist daher, sich Behälter für alle Dinge zu beschaffen:
- von denen es mehrere gibt,
- die man nicht besonders sortieren muss (Papier ist z.B. schlecht),
- die man nicht sehr oft braucht.
Der große Vorteil ist, dass Behälter platzsparender sind, weil man sie bis an die Decke füllen kann. So kann man die dritte Dimension nutzen, anstatt die Dinge auf einer Fläche zu verteilen. Alleine das kann schon eine deutliche Reduktion des Chaos erzeugen.

Beispiele für meine Behälter sind:
- USB-Kabel, mit verschließbaren Tüten untersortiert in Anschlussarten (z.B. USB C – USB A)
- Dinge für den Winter bzw. Sommer (abwechselnd genutzt, z.B. Ventilatoren oder Wollmützen)
- Leuchtmittel (Glühbirnen verschiedener Art)
- Werkzeug, das ich selten benutze
Ich empfehle, undurchsichtige Behälter an allen 5 sichtbaren Seiten zu beschriften (oben und alle Seiten). Für eine optimierte Papierablage mit Einstellmappen, die deutlich besser und effizienter funktioniert als der klassische Leitzordner oder die guten alten Hängemappen, habe ich einen eigenen Artikel sowie eine Materialempfehlung geschrieben.
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