In der dieser Folge unseres Podcasts sprechen Moritz und ich über das sogenannte Virtual Private Network oder VPN, eine Möglichkeit, im Internet sicherer vor Datenschutz-Angriffen zu sein. Ein kürzerer Artikel zum Thema VPN liegt hier.
VPN-Episode: Transkription der Zusammenfassung
Diese Transcription wurde mit TurboScribe.ai erstellt, dem Lieblings-Transkriptionsservice von Tobias.
[Moritz]
Dann starte ich mal. Was sind die Takeaways von heute? Wir empfehlen euch, einen VPN zu nutzen, denn dadurch könnt ihr eure Sicherheit im Internet erhöhen und zum Teil auch Dinge nutzen, die ihr ohne einen VPN nicht nutzen könntet.
[Tobias]
Genau, eine Einschränkung gibt es dabei aus meiner Sicht, wenn ihr überhaupt keine Sorgen um eure Daten habt. Und wenn ihr auch wenig reist mit einem Computer, dann würde ich sagen, braucht ihr nicht zwingend einen VPN. Denn einer der Haupt-Use-Cases im Sinne der Cyber-Security ist, wenn man sich in einem Hotel oder in einem Coffeeshop einwählt.
Wenn ihr primär daheim im Internet seid, dann hat euer Anbieter halt die Daten, aber in der Regel hat das ja nichts zu sagen. Von daher würde ich das ausnehmen.
[Moritz]
Und wenn ihr euch jetzt fragt, welchen VPN soll ich nutzen? Wir haben natürlich beide viel recherchiert und wir nutzen beide NordVPN, weil er zu einem fairen Preis ein wirklich sehr gutes Leistungsspektrum hat. Und vielleicht noch als Ergänzung zum Thema VPN habe ich auch ein kleines Lernvideo aufgenommen, was ich natürlich auch in den Shownotes verlinken werde.
[Tobias]
Genau, wir verlinken natürlich auch NordVPN, da freuen wir uns, wenn ihr unseren Affiliate-Link benutzt. Und das war es für heute. Von daher, wenn ihr könnt, wollt, dann gebt uns bitte eine gute Bewertung auf der Plattform, auf der ihr uns hört.
Show Notes
- NordVPN Affiliate-Link
- Moritz‘ YouTube Video
- Inkognito Modus im Browser erzeugt „nur“ lokale Sicherheit
- VPN ist vor allem wichtig auf Reisen (Hotel, Flughafen, Café)
- Einige Browser haben einen VPN integriert (z. B. Opera). Auswahl der Server ist hier begrenzt.
Hinweis: die kostenpflichtigen Produkte mit Affiliate-Links hinterlegt.
Transkription des eigentlichen Gesprächs
Diese Transcription wurde mit TurboScribe.ai erstellt, dem Lieblings-Transkriptionsservice von Tobias.
[Moritz]
Hallo zusammen, nach einer längeren Podcast-Pause ist es heute endlich wieder soweit und Tobias und ich haben ein Zeitfenster gefunden, wo wir uns mal wieder über ein spannendes Thema im Bereich Cyber Security austauschen werden.
[Tobias]
Genau, und ihr wisst ja, wir haben ein paar Folgen schon gemacht, zum Beispiel über ein gutes Passwort, zum Beispiel über den Einsatz eines Passwortmanagers, wie es funktioniert und warum es Sinn macht, zum Thema der doppelten Authentifizierung.
[Moritz]
Und das letzte Thema war der anonyme E-Mail-Weiterleitungsdienst.
Wenn euch diese Themen vielleicht interessieren, dann habt ihr die Möglichkeit, in unserem vergangenen Podcast mal ein bisschen zu stöbern. Die Episoden gehen in der Regel zwischen 10 und 15 Minuten. Genau.
[Tobias]
Und heute haben wir ein neues Thema mitgebracht, auch zum Thema Cyber Security. So langsam kommen wir zum Ende, so richtig schrecklich viel ist nicht mehr übrig. Aber wir haben uns gedacht, eine Sache, über die wir noch sprechen sollten, ist Sicherheit in Browsern beziehungsweise auch ein Tool, das ganz nützlich ist, das sich VPN nennt, nämlich Virtual Private Network.
Aber wir fangen erst mal mit dem Browser an. Moritz, wie legen wir los?
[Moritz]
Ja, also ich bin sicher, auch viele Normalos unter euch haben den Begriff VPN schon mal gehört. Wahrscheinlich konnte der eine oder andere nicht wirklich was damit anfangen, aber spätestens nach dieser Episode könnt ihr ziemlich viele mit anfangen und wisst, wie ihr mit einem VPN eure Internetsicherheit erhöhen könnt, aber auch, wie ihr ziemlich viel Geld sparen könnt. Und da hat unser Nerd, der Tobias, sicher auch noch ein paar Punkte zu sagen.
Denn viele Menschen denken, na ja, ich kann doch einfach einen sozusagen ein privates Fenster in meinem Browser öffnen. Aber das reicht nicht.
[Tobias]
Genau. Oder den sogenannten Inkognito-Modus benutzen. Und ja, das bringt eine gewisse Sicherheit.
Das sorgt dafür, dass auf euren Geräten lokal nichts gespeichert wird bzw. nichts mehr nachzuweisen ist. Aber ihr habt ja zum Beispiel einen Internet Provider, über den dann alle Anfragen, die ihr sendet, gespeichert werden.
Und wenn jetzt jemand diese Log-Dateien, also in denen steht, was ihr so getrieben habt, im Internet auswerten würde, dann würde der wissen, was ihr so im Internet treibt. Ist jetzt in den allermeisten Fällen, wenn man nicht irgendwie Dinge macht, die illegal sind, nicht wirklich ein riesiges Problem. Aber trotzdem, wenn man sichergehen will, dass seine Daten geschützt sind, ist das eine Sache, die man abstellen kann.
Und wie erklären wir euch? Genau.
[Moritz]
Also solltet ihr nur die lokale Anonymität verwenden, also ein anonymes Fenster nutzen, dann weiß letztendlich der Anbieter oder es kann ausgelesen werden, wie eure IP-Adresse ist, was für ein Betriebssystem ihr nutzt oder aus welchem Standort ihr euch einwählt. Und ein anderer Punkt, wo es vielleicht auch hilft, wenn ihr sagt Okay, ich bin gerade auf Seiten, wo mein Partner, der den gleichen Rechner oder Laptop benutzt, auch unterwegs ist, soll er halt nicht sehen, wo ich war. Zum Beispiel, wenn ihr nach einem Geschenk gestöbert habt.
Für solche Einsatzgebiete ist sicher auch diese lokale Anonymität in Ordnung. Aber viel besser wird es, wenn man dann ein VPN vorschaltet.
[Tobias]
Genau. Ein anderer wichtiger Punkt, wo so ein Virtual Private Network relevant ist, ist, wenn ihr auf Reisen seid, also wenn ihr zum Beispiel im Hotel seid und ihr wählt euch da ins WLAN ein, dann ist das in den allermeisten Fällen kein wirklich sicheres Netz oder ebenso im Coffeeshop. Das heißt, da besteht das Risiko, dass euch jemand hacken könnte.
Jemand also in euer System einbricht und von euren Daten etwas entwendet oder zum Beispiel versucht, an eure Passwörter zu kommen. Und um das zu unterbinden, hilft so ein Virtual Private Network auch, denn das sorgt dafür, dass ihr in einem sicheren Netz seid, in dem sowas nicht möglich ist.
[Moritz]
Genau. Und das Schöne ist, weil es halt so ein sinnvolles und wichtiges Tool ist, haben viele Anbieter wie zum Beispiel Apple oder auch Browser ein VPN schon in ihrem Angebot integriert. Also bei vielen Anbietern kann man mittlerweile schon kostenlos ein VPN nutzen, wo man dann einfach ein Häkchen anklickt und dann geschützt ist.
Allerdings ist dieses Angebot, dieses kostenlose Angebot in der Regel begrenzt, zum Beispiel, dass man nicht entscheiden kann, aus welchem Land man sich beispielsweise einwählt. Da wird einfach nur sichergestellt, dass auf eure Daten nicht einfach zugriffen werden kann. Aber von wo oder wo der Server steht, das könnt ihr in der Regel nicht beeinflussen.
Das geht dann aber, wenn ihr andere VPNs nutzt, für die ihr was zahlt.
[Tobias]
Genau. Und da muss ich jetzt aber mal den Moritz bremsen, weil da ist er vorangestolpert mit was, was wir natürlich ein bisschen genauer einführen sollten. Also der erste Punkt war eben Sicherheit in einem offenen Netz, in einem nicht gesicherten Netz wie im Hotel.
Um euch da zu schützen, ist ein VPN auch wunderbar. Und Moritz hat jetzt erwähnt, man kann sich auch aus anderen Ländern einwählen. Das ist eine Funktion von vielen VPN Anbietern, die ein paar ganz coole Use Cases mit sich bringt, über die wir gleich noch sprechen.
Aber erst würde ich noch gern was zu sagen zu kostenlosen Diensten. Es gibt viele kostenlose VPN Dienste und in der Regel gibt es dann auch eine Paywall. Also ihr kriegt irgendwie ein gewisses Datenvolumen umsonst, dann sollt ihr Geld einschmeißen und so weiter und so fort.
Da bin ich ähnlich wie bei den Passwörtern, wo wir darüber gesprochen haben, dass man nicht im Browser bei Google oder Microsoft seine Passwörter speichern sollte. Einfach aufgrund der Datensicherheit und Datenunabhängigkeit. Ist es auch so bei diesen Diensten?
Da würde ich definitiv empfehlen, nicht bei Firefox, Brave, Apple so einen Account zu buchen, da die Daten dann wieder an wenig Stellen zusammenlaufen und theoretisch im schlimmsten Fall auch miteinander kombiniert werden könnten. Und deswegen bei den richtigen VPN Anbietern, die nur das machen. Da kann man eben auswählen, wo soll mein virtuelles privates Netzwerk sein?
In Europa, in der nächsten großen Nachbarstadt oder vielleicht auch in einem ganz anderen Land. Und wenn man so einen Dienst hat, dann kann man ihn für ganz schöne andere Dinge nutzen. Moritz.
[Moritz]
Tobias, vielen Dank für diese wichtige und gute Ergänzung. Und das ist wahrscheinlich ein Punkt, der sich wie ein roter Faden durch das ganze Thema Cyber Security zieht. Also das hatten wir vorher schon mal gesagt.
So diese hundertprozentige Sicherheit wird man eh nie haben. Man kann extrem viel machen, um seine Sicherheit zu erhöhen. Aber es gibt immer ein paar Eckpunkte, die Probleme bereiten können.
Und ich denke, für jemanden, der sich bisher noch nicht mit VPN beschäftigt hat und der vielleicht etwas erst mal ausprobieren möchte, um ein Gefühl dafür zu kriegen, da kann als erster Schritt ein kostenloses Angebot schon ganz praktikabel sein. Absolut. Aber wohlwissend im Hinterkopf, wenn ihr es richtig machen wollt und noch sicherer unterwegs sein wollt, dann sucht euch lieber einen kostenpflichtigen Anbieter aus.
Und das Schöne daran ist, die sind mittlerweile nicht teuer, kosten nur ein paar Euro im Monat. Und ihr könnt ihn halt auch auf verschiedenen Geräten nutzen, auf dem Handy, auf dem iPad, auf dem Laptop. Also das funktioniert sehr gut, dass man sich dann wirklich mit einem Klick schützen kann.
Und ein weiterer Vorteil ist, ein VPN zu nutzen, bedeutet in der Regel Einbußen in der Geschwindigkeit, weil ihr halt nicht den schnellsten Weg gehen könnt, auf dem die Daten hoch- und runtergeladen werden, sondern ihr geht einen Umweg. Die kostenpflichtigen VPNs haben aber auch das optimiert, dass die Umwege, die ihr gehen müsst, in der Regel relativ klein sind und die Einschränkungen meistens kaum ins Gewicht fallen.
[Tobias]
Genau. Ja, und dann würde ich sagen, sind wir eigentlich schon recht gut unterwegs, was wir abdecken wollten heute in dem Podcast. Was noch offen ist, ist, was kann ich denn anstellen, wenn ich so tun kann virtuell, als wäre ich in einem anderen Land?
Und da gibt es verschiedene Use Cases. Ein Use Case, der im Internet auch manchmal propagiert wird, ist, dass man teilweise zum Beispiel Flugtickets günstiger kriegt. Also wenn ihr so tut, als wärt ihr in Amerika und bucht dann ein Ticket bei Expedia.com, dann soll es teilweise vorkommen, dass die Tickets deutlich günstiger sind, weil teilweise solche Dinge einfließen wie wirtschaftliche Stärke der Gegend, in dem man ist, ohne dass man es überhaupt weiß. Das heißt, die Anbieter nutzen da Metainformationen, die sie eigentlich nicht wirklich nutzen sollten. Also dürfen sie natürlich legal, aber so richtig fairer Markt, weiß ich nicht, ob das ist.
[Moritz]
Und nachdem der Tobias uns immer den Technik-Nerd raushängen lässt, kann ich jetzt mal den BWL-Nerd raushängen lassen. In meinem ersten Studium habe ich Wirtschaft studiert und das nennt man in der Wirtschaft Preisdifferenzierung. Also ein Anbieter, der Produkte verkauft, möchte möglichst viele von seinen Produkten verkaufen.
Und es wäre nicht gut, wenn er dieses Produkt zu günstig oder zu teuer verkauft. Wenn er es zu teuer verkauft, gibt es viele Leute, die es nicht kaufen würden, weil sie es nicht leisten können. Wenn er es zu günstig verkauft, lässt er viel Geld am Wegesand liegen, weil es Leute gibt, die recht viel Geld haben und die auch mehr für das Produkt ausgeben könnten.
Und gerade im Internet und bei Internetunternehmen kommt dieses Thema Preisdifferenzierung ganz, ganz stark zum Tragen. Das gleiche Produkt, das gleiche Angebot, wie zum Beispiel Netflix oder Spotify oder whatever, wird in Deutschland, aber auch in der Türkei oder in Brasilien angeboten. Und das durchschnittliche Einkommen unterscheidet sich halt stark.
Das heißt, diese Unternehmen haben sich gesagt, ich kann einen deutschen Kunden deutlich besser schröpfen als vielleicht einen türkischen Kunden. Um trotzdem die türkischen Kunden noch gewinnen zu können, bieten sie das Angebot in der Türkei günstiger an. Das wäre mal aus betriebsdeutscher Sicht einfach mal ein Beispiel, warum das gemacht wird und warum das funktioniert.
[Tobias]
Klar. Wobei natürlich immer die Frage ist, wo liegt der Preis, zu dem die Firma noch einen Gewinn macht?
[Moritz]
Und auch hier. Das Schöne in der Internetwirtschaft ist, dass es viele Dinge gibt, die werden einmal produziert und die Kosten sind schon angefallen. Jeder zusätzliche Verkauf, auch wenn es nur einen Cent ist, ist zusätzlicher Gewinn.
Deswegen werden in einigen Ländern Produkte mehr oder weniger verschenkt oder verscherbelt. Zum Beispiel in Deutschland ist der Sport Fußball hat einen großen Stellenwert. Da sind die Leute viel, zahlen viel Geld, um Fußball-Bundesliga-Spiele zu gucken.
Ich weiß jetzt nicht genau, aber ich sage einfach mal, auf den Philippinen interessieren sich die Leute nicht für deutschen Fußball. Die meisten, sagen wir mal 99,9 Prozent, interessieren sich nicht. Aber 0,1 Prozent findet es cool.
Und die sind bereit, ein bisschen von dem Geld, was sie haben, dafür auszugeben. Das heißt, die Fernsehrechte für den deutschen Fußball werden in den Philippinen für den Apple und i verkauft. Wahrscheinlich.
Ja, ja, das war nur ein Beispiel, wie es halt sein könnte und wie es in der Regel gemacht wird.
[Tobias]
Ja, genau. Aber gehen wir noch mal zu ein paar weniger diskussionsfähigen Themen über und zwar Beispiele einfach aus der aktuellen Gegenwart. Wir werden auch bald noch mal, denke ich, mehr Podcast zum Thema Künstliche Intelligenz machen, weil wir beide sehr viel damit arbeiten.
Moritz und ich. Und da gab es zum Beispiel Features beziehungsweise Chatbots, AI-Chatbots, die eben in Deutschland noch nicht verfügbar waren. Und da kann man über so ein VPN eben auch Funktionen zugreifen, die in anderen Ländern schon vorhanden sind.
Zum Beispiel konnte man so früher auf BART zugreifen von Google. Man kann so zum Beispiel auch auf Cloud zwei zugreifen im Vereinigten Königreich beziehungsweise in Amerika, wo man dann den Vorteil hat, dass man in der kostenlosen Version PDFs hochladen kann und analysieren lassen kann, was einfach ein echt cooles Feature ist. Ganz aktuell kürzlich bei OpenAI wurde ausgerollt, dass man Bilder in Chat-GPT hochladen kann.
Das konnte ich auch ein paar Tage früher testen damit, indem ich mich halt einfach ins amerikanische Netz eingebählt habe. Inzwischen ist es auch schon in Deutschland draußen. Also teilweise ist es wirklich auch nur eine Sache von Tagen oder Wochen oder Monaten.
Aber wenn man technisch interessiert ist, ist es definitiv spannend, so halt auch mal auf Dienste zuzugreifen, auf die man eigentlich im eigenen Land noch gar nicht oder überhaupt nicht zugreifen könnte.
[Moritz]
Ja, das sind auf jeden Fall schöne Beispiele, gerade da das Thema Künstliche Intelligenz oder AI Artificial Intelligenz uns gerade fast alle bewegt. Und das geht ja echt schnell. Der normale Deutsche konnte BART nicht nutzen.
Richtig. Wenn du ein VPN hattest, dann konntest du mit einem Klick sagen Ich komme jetzt nicht aus Deutschland, ich komme jetzt aus England. Und auf einmal konntest du es nutzen.
Also es war eine Sache, das hat dich wenige Sekunden mehr gekostet. Und du hattest Zugriff auf ein tolles Produkt, auf das andere noch keinen Zugriff hatten. Und ganz aktuell, gerade in der KI-Szene, ist das Tool Claw 2.
Das hatte der Tobias auch schon benannt. Und das Schöne daran ist, das hat ein deutlich größeres Gedächtnis als ChatGPD. Das heißt, man kann wesentlich mehr Informationen reinschieben, die dann halt auch entsprechend ausgewertend bearbeitet werden.
Und das ist aktuell nur in Großbritannien und den USA erhältlich. Kostenlos. Kostenlos erhältlich.
Und wenn man es nutzen will, hat es zu Beginn gereicht, ein VPN vorzuschalten. Weil das mittlerweile sehr viele gemacht haben, weil das Tool echt cool ist, haben sie noch eine zweite Hürde eingebaut. Und die zweite Hürde ist, man muss eine Nummer aus Großbritannien oder den USA eingeben.
Und das ist natürlich ein bisschen mehr Aufwand, geht aber auch. Ihr könnt euch mittlerweile im Internet relativ schnell für wenige Euros Nummern aus der ganzen Welt beschaffen. Also das nur mal so.
Und vielleicht noch mal einen Begriff reinzubringen. Diese Preisdifferenzierung oder diese unterschiedlichen Zugriffsmöglichkeiten, das sind Geosperren. Ja, korrekt.
Und das ist vielleicht noch mal ein Begriff, den ihr schon mal gehört habt. Oder Geoblocking wird es auch genannt.
[Tobias]
Genau, weil eben anhand der IP-Adressen nachvollzogen werden kann, wo der Mensch herkommt und die entsprechenden Bänder werden dann einfach in den Ländern gesperrt.
[Moritz]
Ein Punkt, der bei euch aufkommt, aber auch bei vielen anderen. Ist das denn erlaubt? Und auch dazu habe ich relativ viel recherchiert und mir natürlich Gedanken darüber gemacht.
Und es ist eine Grauzone. Am Ende könnt ihr, wenn ihr in der Türkei, in Brasilien seid, in dem Land ja auch auf die Produkte zugreifen und zahlt halt weniger. Warum dürft ihr es dann nicht, wenn ihr gerade sozusagen aus Deutschland diesen Umweg geht?
Also es wird viel gemacht und es ist eine Grauzone. Und nach aktuellem Stand gibt es wenig Möglichkeiten für Unternehmen, eure Habhaft zu werden. Trotzdem ist es wie immer ein Wettlauf, dass die Unternehmen natürlich auch versuchen, diese Lücken zu schließen.
Und die VPN-Anbieter ziehen halt immer wieder nach. Ein Beispiel hierfür wäre ganz konkret. Das hat der Tobias nicht gemacht.
Aber ich bin ein großer Football-Fan. Im letzten Jahr war es möglich, dass man die Football-Spiele sich in Deutschland anschauen kann für die Hälfte des Preises, wenn man sich aus Brasilien eingewählt hat. Das wäre jetzt ein konkretes Beispiel gewesen.
Das geht aktuell nicht mehr, aber bei vielen anderen Angeboten wie bei weit verbreiteten Streaming-Anbietern zum Beispiel ist das möglich. Und was vielleicht auch noch ein schöner Use-Case ist, es gibt, wenn ihr Netflix nutzt zum Beispiel, Filme, die ihr in Deutschland nicht gucken könnt, die ihr aber in Amerika gucken könnt. Wollte ich auch noch erzählen.
[Tobias]
Genau, die Kataloge an Filmen oder Serien variiert eben damit, was die Anbieter in den jeweiligen Ländern vertraglich ausgemacht haben. Und so ist es eben in manchen Ländern möglich, manche Serien zu schauen und in anderen nicht. Was hier und da, wenn man eine ganz ausgefallene Serie sucht, auch durchaus was ist, was helfen kann, wenn man die gucken will.
Also würde ich jetzt auch eher unter legitimer Nutzung sehen. Wobei insbesondere, denke ich, der größte Anbieter immer noch Netflix da auch mal eine Weile sehr, sehr gut war zu erkennen. Wenn man aus einem fremden Land kommt, habe ich von einem Freund gehört.


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